Blasenspiegelung

Eine Blasenspiegelung, auch Cystoskopie genannt, ist eine schnelle und einfache Methode um mannigfaltige urologische Symptome abzuklären. Zumeist werden Patienten cystoskopiert, die Probleme beim Wasserlassen oder unklare Schmerzen in diesem Bereich aufweisen. Mittels der Blasenspiegelung können hierbei mögliche organische Ursachen ausgeschlossen werden.

Eine einfache, unkomplizierte Blasenentzündung macht eine aufwändige endoskopische Untersuchung der Blase nicht notwendig.
Lässt sich allerdings eine Blasenentzündung nicht therapieren oder kehrt sie immer wieder, ist eine Blasenspiegelung ebenfalls die Untersuchung der Wahl.

Ebenso stellen verdächtige und unklare Blutbeimengungen im Urin (Mikro-, Makrohämaturie) immer eine Indikation zur Cystoskopie dar.

Die Untersuchung wird in unserer Praxis auf einem Untersuchungsstuhl durchgeführt, ähnlich einem gynäkologischen Stuhl. Aufgrund der anatomischen Verhältnisse ist die Spiegelung bei Frauen unkomplizierter als bei Männern. Das Instrument (starres Cystoskop) muss bei Frauen nur durch eine kurze und gerade Harnröhre (0,5-1,5 cm) eingeführt werden. Die männliche Harnröhre ist länger und verläuft gebogen. Deshalb benutzen wir hierbei ein flexibles Cystoskop.

Die Zystoskopie erlaubt uns, die komplette Länge der Harnröhre sowie die Blase und den Blasenhals auf Wucherungen, Verengungen, entzündliche Veränderungen etc. zu überprüfen.

Sie werden im Vorfeld durch ein intensives Gespräch über den Ablauf aufgeklärt. Nach einer Blasenspiegelung sollten Sie über das normale Maß hinaus Flüssigkeit zu sich nehmen. Ansonsten sind besondere Verhaltensmaßnahmen nach der Cystoskopie nicht notwendig.

Da es sich bei diesen Ausführungen nur um einen kurzen Überblick handelt, scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen.

Blasenspiegelung