Nierentumore

Früher wurden bösartige Nierentumore oft in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert. Die typischen Beschwerden waren Schmerzen im Bereich der Flanke und Blut im Urin (makrohaematurie). Heute können die meisten Tumore der Niere durch eine Ultraschalluntersuchung entdeckt werden. Zum Beispiel während einer Vorsorgeuntersuchung.

Damit ist eine frühzeitige Diagnose möglich und somit oft eine Heilung.

Nach der Ultraschalldiagnose wird mit weiteren bildgebenden Untersuchungen (CT, MRT) die Art und Ausdehnung des Tumors bestimmt. Die meisten Nierentumore sind bösartig. Die Ausbreitung des Tumors kann lokal in Nachbarorgane und über das Blutsystem erfolgen. Orte für Metastasenbildung sind oft: Lunge & Knochen & Gehirn. In seltenen Fällen handelt es sich auch um gutartige, also nicht streuende Wucherungen (Angiomyolipom).

Die optimale Behandlung bei einem Nierentumor ist die operative Entfernung. Eine Bestrahlung oder Chemotherapie hat bei diesem Tumor kaum Aussicht auf Erfolg. Ein organbegrenzter Tumor kann oft organerhaltend operiert werden. Hierbei wird nur der Tumor mit Sicherheitsabstand entfernt. Die Restniere bleibt erhalten und kann weiter ihren Dienst verreichten.

Wichtig ist eine lebenslange Tumornachsorge.

Da es sich bei diesen Ausführungen nur um einen kurzen Überblick handelt, scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen.